Der vierstöckige, kompakte Baukörper mit einem Grundriss von 13,7 x 59,0 m, geplant vom Bozner Architekturbüro Pichler Architects, erhält im Erdgeschoss eine tragendende Struktur aus Stahlbeton. Die Tragstruktur des restlichen Gebäudes und sämtliche Außenwände werden in Holzbauweise ausgeführt. Für den Holzbau wurde eine gemischte Bauweise mit Holzrahmenbau-Außenwänden und Innenwänden aus Brettsperrholz gewählt. Mit dem Technikraum, der auf dem Dach untergebracht und ebenfalls in Holzbauweise ausgeführt wird, erreicht das Gebäude eine Höhe von 18,85 m.
Ein besonderer Fokus liegt auf dem hohen Vorfertigungsgrad: Die LignoTherm®-Außenwände werden inklusive Holz-Alu-Fenstern und Raffstoren im Werk von Deutschnofen vorgefertigt. Auch der Aufbeton der Holz-Beton-Verbund-Rippendecken, welche im ersten und zweiten Obergeschoss sowie beim Flachdach zum Einsatz kommen werden, wird bereits werkseitig aufgebracht. Die Fassadenverkleidung aus Aluminium-Verbund-Platten hingegen wird auf der Baustelle ausgeführt.
Insgesamt werden in der tragenden Struktur des Neubaus 305 m³ Holz verbaut, was einer CO2-Einlagerung von rund 305 Tonnen entspricht. Gemeinsam mit der hocheffizienten Gebäudehülle trägt dies zu einem niedrigen ökologischen Fußabdruck bei. Große Fensterflächen lassen viel natürliches Licht ins Gebäudeinnere, durch die Beschattung mit Raffstoren wird sommerlicher Überhitzung vorgebeugt.
Die Montagearbeiten sollen im September 2026 beginnen und innerhalb von 16 Wochen abgeschlossen werden.