Hochganghaus

  • Standort: Partschins (BZ)
  • Bauherr: Fam. Anneliese Wolf
  • Jahr: 2008
  • Bauzeit: 10 Tage für die Holzstruktur
  • Bauweise: Holzrahmenbau
Der Neubau dieses Schutzhauses auf 1.839 m Meereshöhe war vor allem eine logistische Herausforderung. Die Vorfertigung der Elemente im Werk gewährleistete eine schnelle und qualitativ hochwertige Bauausführung.

Das Schutzhaus Hochgang am Meraner Höhenweg hat eine lange Geschichte hinter sich. Bereits 1909 stellte der Marlinger Bauer Josef Menz das erste Schutzhaus an dieser Stelle fertig. Anschließend übergab er es an seinen Sohn. Dieser eröffnete das Gebäude 1910 als Touristenhaus.

Anfang des neuen Jahrtausends war eine Sanierung des Schutzhauses dringend notwendig geworden. Das alte Haus war in schlechtem Zustand, es entsprach nicht mehr den gesetzlichen Bestimmungen. Die Besitzerfamilie entschied sich, neben dem alten Schutzhaus ein neues zu bauen, das seit 2010 in Betrieb ist. Ein gelungener Neubau, der sich wohltuend in die alpine Landschaft einfügt.

Die Entscheidung für eine Holzbauweise erfolgte aus zwei Gründen:

  1. Gewichteinsparung: Das Hochganghaus ist nicht mit LKWs erreichbar, alle Baustoffe müssen per Helikopter angeflogen werden. Ein Gebäude in Holzbauweise wiegt nur ein Viertel eines Gebäudes in herkömmlicher Massivbauweise. Somit konnten viele Flüge und damit Kosten eingespart werden
  2. Landschaftlicher Aspekt: In dieser Höhe fügt sich ein Gebäude aus dem natürlichen Baustoff Holz sehr gut in die alpine Umgebung ein

LignoAlp (damals noch unter den Namen holz&ko) realisierte den 1. Stock und das Dachgeschoss in Holzbauweise. Die Herausforderung bei diesem Projekt war vor allem die Logistik, alle Bauteile mussten per Helikopter auf die Baustelle geflogen werden. Gerade deshalb setzte LignoAlp schon damals auf Vorfertigung. Der einschränkende Faktor dabei war das Gewicht der Bauteile. Um Gewicht zu sparen wurden die Außenwände im Holzrahmenbau inklusive Holzverschalung vorgefertigt. Wärmedämmung und Innenverkleidung hingegen wurden erst vor Ort realisiert. Der Aufbau der Holzstruktur erfolgte trotz widriger Bedingungen – es regnete und schneite – innerhalb von nur 10 Tagen.

 

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